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Interkulturelle Kompetenz in Multi-Stakeholder-Projekten.

Bei grösseren Projekten treffen oft diverse Interessengruppen aufeinander: verschiedene Abteilungen und Unternehmen, aber auch Akteure mit unterschiedlichem sozialem oder politischem Hintergrund. Wenn zusätzlich ein internationaler Kontext hinzukommt, stellt die Kommunikation untereinander eine Herausforderung dar. Interkulturelle Kompetenz ist gefordert und kann gerade in Multi-Stakeholder-Projekten sehr hilfreich sein.

Fünf Tipps zur Verbesserung interkultureller Kompetenz.

Tipp 1: Sprechen Sie Missverständnisse an

Die meisten von uns tragen ihre eigene kulturelle Brille, mit der sie die Welt betrachten. Unsere Werte und Verhaltensweisen sind jedoch oft nicht deckungsgleich mit anderen Kulturen. Dies kann zu Missverständnissen führen. Wenn Sie von Ihrem Gegenüber irritiert sein sollten, kann es auch am kulturellen Hintergrund liegen.
Deshalb: Situation nochmals durchdenken und überlegen, ob kulturelle Unterschiede dazu geführt haben. Nachfragen ist ein Zeichen von Interesse, um Missverständnisse zu beseitigen.

Tipp 2: Seien Sie offen für Neues!

Eine Vorstellungsrunde zu Beginn eines Projekts kann Klarheit schaffen und ermöglicht einen ersten Eindruck der beteiligten Personen. Idealerweise nennen alle ihre Erwartungen an das Projekt. Protokolle, in denen Entscheide und Aufgabenverteilung festgehalten werden, sind hierbei hilfreich und geben allen Beteiligten die Möglichkeit, bei Missverständnissen nachzuhaken.
Werden die Aufgaben anders angegangen als in deiner Abteilung oder in deinem Unternehmen? Geben Sie alternativen Methoden, Arbeitsweisen und Ansichten eine Chance. Viele Wege führen nach Rom.

Tipp 3: Beharren sie nicht auf eigenen Gewohnheiten

Interkulturelle Kompetenz beinhaltet die Offenheit, aufeinander zuzugehen und Unsicherheiten aushalten zu können.
Die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Interessengruppen ist für alle eine Herausforderung und benötigt Geduld. Deshalb ist es zwar wichtig, seine eigenen Ideen zu artikulieren, aber auch den anderen diese Möglichkeit einzuräumen. Selbst Sie liegen nicht immer richtig.

Tipp 4: Seien Sie achtsam

Es kann vorkommen, dass interkulturelle Fauxpas geschehen. Dies ist nicht weiter schlimm. Achten Sie auf die Reaktion Ihres Gegenübers und sprechen Sie im Zweifelsfall an, ob Ihr Verhalten unpassend war. Eine freundliche Entschuldigung behebt die meisten Probleme im interkulturellen Umgang.

Tipp 5: Vorsicht mit Kritik

Bei direkter Kritik im interkulturellen Kontext ist Vorsicht geboten, auch wenn sie wertschätzend gemeint ist. In bestimmten Gesellschaften ist Kritik ein Zeichen von Interesse, in anderen ist es ein Verlust der Ehre. Vor Beginn eines Projekts mit Multi-Stakeholdern sollte besprochen werden, wie mit Kritik umgegangen wird. Anstatt innerhalb der Gruppe kann auch ein Gespräch unter vier Augen hilfreich sein.

C-Matrix ist Ihr Ansprechpartner für Projektkommunikation in Multi-Stakeholder-Projekten wie im internationalen Umfeld. Bei Interesse geben wir Ihnen gerne weitere Auskünfte zu unserem Angebot.

Michèle Weber Da Costa

Consultant

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Michèle Weber Da Costa berät Kundinnen und Kunden aus den Bereichen Finanzen, Bau und Energie. Michèle verfügt über langjährige Erfahrung in Projektkommunikation, Eventorganisation, Changemanagement, interner und interkultureller Kommunikation – insbesondere in den Bereichen Infrastruktur, Sicherheit und Digitalisierung.